MAÎTRE JEAN-CLAUDE RACINET: NACHRUF

 

    Jean-Claude Racinet ist, wie es in der von ihm adoptierten Kultur gesagt wird, „fortgegangen“. Und Menschen aus vielerlei Lebensgebieten haben nun damit fertig zu werden, dass er nicht nur gekommen und nun bedauerlicherweise von uns gegangen ist, sondern dass er uns eine gewichtige und tiefgreifende Hinterlassenschaft überträgt. Wir sind nun ohne ihn, aber keineswegs von ihm alleingelassen, denn er überträgt uns eine Verantwortung.

 

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    Denn das ist das Merkmal eines Meisters, dass wir, die wir das Privilegium hatten, von ihm zu lernen, die Antworten, die er uns auf unsere Fragen gab, nicht einfach als „geregelt“ ad acta legen, sondern sie unsererseits in neue Fragestellungen umwandeln müssen. Unsere Verantwortung Jean-Claude gegenüber ist es, auf Fragen, die sein Beitrag aufwirft, mit jenen Mitteln Antworten zu finden, die wir uns aus seinen Antworten angeeignet haben. Racinet war im tiefsten Sinn ein Praktiker nimmer endenden kartesianisch kritischen Denkens, ein Franzose. Als ein Suchender, als einer, der Fragen stellte und Dinge in Frage stellte, ist er bekannt geworden und für einige als jener, der auch Antworten brachte und Rede und Antwort stand. Für ihn aber war das Methodische zentral: die existenzgründende Notwendigkeit, niemals haltzumachen, weder wenn Fragen schier unlösbar noch wenn Antworten alles zu klären schienen. Zu hinterfragen, unablässig voran zu gehen, das war der seelische Kern von Jean-Claude.

 

    Jean-Claude Racinet war sanft und scharf, warm und kühl, nicht vom Weg abzubringen und quecksilbrig, er war zeitweise widerborstig und immer zutiefst offengeistig, mit einem Wort, er war nach herkömmlichen Kriterien ein Paradox. Es ist daher auch nicht überraschend, dass er somanches Mal missverstanden wurde, nicht zuletzt auch von jenen, die meinten, sie würden „Racinet kennen“, wüssten um sein Denken: missverstanden haben ihn häufig eben jene, die sich ihrer Uneinigkeit mit ihm sicher waren (aber eben nicht wahrnahmen, dass der eigentliche Grund ihrer Ablehnung gerade auf ihn nicht zutraf), und jene, die glühend auf seiner Seite standen (und nicht verstanden, dass die mit dem Aposteltum Hand in Hand gehende Servilität, so sehr sie ihn auch erfreute und zufrieden stellte, in krassem Widerspruch zu der kritischen Haltung stand, die das Kernstück all dessen war, was er vermittelte).

 

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    Viel zu selten ist Racinet in seinem Leben maître genannt worden, ein Titel, der anderen, die ihm nicht das Wasser reichen konnten, allzu großzügig gegeben wurde (der Titel auch, den er in seiner unnachahmbaren Selbstironie mir zu verwenden untersagte; er bestand statt dessen darauf, dass wir die zwischen uns aufgrund unserer in einigem vergleichbaren Lebensläufe organisch gewachsene „Regelung“ der gegenseitigen Ansprache zur Gewohnheit machten: stets eine informelle amerikanische Verwendung der Vornamen, manchmal und plötzlich eine Rückkehr zum formellen europäischen Unterschied zwischen „toi“ und „vous“, mal Nähe, mal Distanz schaffend). Für die meisten wird Jean-Claude als maître d’équitation in Erinnerung bleiben. Wie außerordentlich eingrenzend und beschränkt diese Sichtweise ist! Was er zum Reiterlichen beitrug, ist sicherlich, wenn auch noch viel zu wenig, das Bekannteste, aber man tut Racinet Unrecht, ignoriert oder unterschätzt man, was er als politischer und als literarischer Schriftsteller, als Komponist etc. geleistet und geschaffen hat. Er war nicht einer jener „eindimensionalen“ sogenannten Meister, deren Außergewöhnlichkeit sich daran bemisst, dass sie auf einem Gebiet Hervorragendes geleistet haben, sondern sein Anrecht auf den Titel „Meister“ gründet auf der Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit seines Lebens und seines Werkes, auf dem Ringen und schlussendlichen Erfolg, zur inneren Einigung, zur Integration zu kommen. Ein solches Leben verlangt Mut, Durchhaltevermögen und Konzentration, vor allem aber den Sinn für Solidarität, gegenüber anderen, sich selbst und den gewählten Anliegen. All diese Werte hat Jean-Claude in seinem Leben als Familienmensch, als Reiter, als Mann des Militärs, als Künstler, als Kollege, als Freund, als „Mensch“ in exemplarischer Weise vorgelebt. Und darin, in dieser Weise zu leben, das Leben zu gestalten, war und bleibt er eine Inspiration.

    Racinet war (im allerbesten Sinn des Wortes) „Konservativer“ ohne je zu zaudern – seine Wurzeln und seine Zentriertheit waren die ruhenden Punkte – und gleichzeitig zögerte er niemals, niemals fehlte es ihm an Mut, bis an die Grenzen und über sie hinaus zu gehen. Seine „Solidität“ bezeugte seinen normand Charakter, seine spielerische Flexibilität erwies ihn immer als français, seine Freiheitsliebe und stetige Bereitschaft, für die Freiheit einzutreten, sein republikanischer Geist machten ihn zu einem quintessentiellen american. Er war eine schillernde und begeisternde Person und auch nicht immer leicht zu durchschauen. Sein Leben war ganz und gar nicht „einfach“, und anders hätte er es auch nicht gewollt; er machte sich das Leben nicht immer ganz „einfach“, und anders hätte er es auch nicht gekonnt. Schwere Dinge schaffte er, weil er die „Zähne zusammenbiss“, konnte aber auch (und wie!) ein feiner Stratege sein, wusste, dass auch das härteste Kämpfen nur dann zum Erfolg führen kann, wenn es (wie er es selbst ausdrückte) die Weichheit des Tao respektierte. Er nahm nichts à la légère (außer das Oberflächliche und Unbedeutende) und verstand, wie die Légèreté erreicht werden will (das Leere und Flache war ihm hingegen immer Anlass zu gewichtigen Reaktionen).

 

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    Jean-Claude Racinet konnte als Reiter und „Pferdemann“ gar nicht anders als Baucherist zu werden und zu sein. Und vielleicht ist es nicht falsch zu sagen, dass er eigentlich zum Pferdeberuf berufen war (dass es nicht auch gleichzeitig die Musik sein konnte, hat er sein Leben lang bedauert). Er war nicht nur Lehrer, vermittelte in seinen unnachahmbaren Schriften und im persönlichen Unterricht  nicht nur Kenntnisse, sondern (wie es diejenigen erfuhren, die ihm nah genug kommen konnten) er bekannte sich in seiner Arbeit zu seinen Überzeugungen, machte sich zur Stimme einer Lebenshaltung (und ließ sich dazu machen). In diesem Sinn war er ein religiöser Mann – keineswegs ein einer Kirche oder Institution angehöriger, sondern ein Mann, der die Verbundenheit des Lebens mit „höheren und tieferen Dingen“ ausdrückte und hervorhob. Sein wissenschaftlich inspiriertes Suchen und Forschen und seine Neigung zur Gnosis (die erste Richtung ist „öffentlich“ und aus seinen Büchern und seinem Unterricht wohl bekannt, die zweite „privat“ und nur wenigen vermittelt, wie etwa seine Arbeiten der letzten Jahre zur Thematik der „Energetik“ des Pferdes) standen nicht in Widerspruch zueinander, sondern nährten und bereicherten sich gegenseitig. Baucher und Faverot de Kerbrech, Racinets maîtres de pensée, hatten das vorrangig Praktische am Reiten und Ausbilden unterstrichen (und versucht, den reiterlichen Diskurs vom theoretisierenden Hokuspokus der Tradition zu befreien), hatten der Reiterei aber auch „Transzendenz“ zugeschrieben. In seiner Hervorkehrung des Praktischen, in seinem scheinbar „elementar Handwerklichen“ folgte Jean-Claude seinen Modellen (für ihn gab es niemals einen Unterschied zwischen „Anfänger“ und „Fortgeschrittenem“, weder bei Pferden noch bei Reitern), ging aber selbst soweit, das Reiten, so wie er es verstand und lehrte, als „esoterisch“ zu qualifizieren. Seine kritische Aufarbeitung des Wesentlichen der „équitation de tradition française“ (die Klärung, Neuordnung und Weiterentwicklung ihrer Konzepte, welche zurecht als „Baucher, Dritte Methode“ bezeichnet worden ist aber bisher, außer unter viel zu „unsichtbaren“ Randgruppen, nicht jenen Bekanntheitsgrad errungen hat, der ihr zukäme) macht Racinet zu einem der wichtigsten Theoretiker der modernen Reiterei. Dennoch aber hat er mir immer (wenn auch mit einem verschmitzten Lächeln) mit „Bescheidenheit“ beteuert, um wie viel wichtiger die „Alten Meister“ seien, von denen nicht einer seinem scharfen kritischen Auge entkam. Ähnlich auch, wann immer wir von der praktischen Pferdearbeit sprachen: immer bestand er (auch da mit Lächeln) darauf, nicht ein „meisterhafter Reiter“ zu sein (was er aber tatsächlich geleistet hat und was denen, die ihn für einen „Dressurspezialisten“ halten und hielten, weitgehend unbekannt ist, wird einem klar, wenn man erfährt, was olympische Koryphäen wie Durand oder Chapot von Jean-Claudes Können auf dem Gebiet des Springreitens halten). Immer war es schwierig, Jean-Claude Komplimente auszudrücken (und sie nicht auszudrücken, nicht ihm deutlich zu machen, dass man sich bewusst war, wie grundlegend sein Beitrag war, das war noch schwieriger!). Die Bescheidenheit von Racinet beruhte auf seiner Einsicht, dass der Beitrag eines Mannes sich nicht an der unmittelbaren Nützlichkeit und den Notwendigkeiten der Zeitgenossen bemisst, sondern an seiner Wichtigkeit für die Weiterentwicklung der causa, des Grundanliegens (und dass dies erst wohl nach jemandes Lebenszeit geschehen mag). Manchen mag er als provokant und zu Übertreibungen neigend erschienen sein, anderen als irrelevant und marginal, anderen wiederum – wenigen, nämlichen denen, die ihm zuhörten – war er ein Neuerer, einer, der Wahrheiten auszusprechen wagte, einer, der „frische Luft“ brachte. Jean-Claude wusste es, akzeptierte es, und folgte seinem Ruf, beharrte auf seinem Pfad, tat, was er tun musste, und gab niemals weniger als sein Bestes.

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    Und er hatte seine Schwächen, seine Eigenheiten, seine Schnurren. Er war ein Mensch. Er machte Fehler – unter sie müssen wohl auch jene gezählt werden, die schlussendlich zu seinem Sturz geführt haben. Dass sein Unfall gerade in jenem Moment kommen sollte, als sein Lebenswerk (und nicht nur das das Reiterliche betreffende) sich „bündelte und löste“, ist eine zutiefst traurige Gleichzeitigkeit. In des „Löwen Grube“ war er gekommen, nach Mitteleuropa, um den dortigen Reitern seine Lehre zu vermitteln (eine Entwicklung, über die wir oft mit Verwunderung und Erleichterung und Freude miteinander sprachen), und es führte – so sind die unergründlichen Wege des Schicksals – zu seinem Abschied. Gestürzt aber sind eigentlich wir alle damit, wir, die bleiben, wir, die „Pferdeleute“.

 

    Jean-Claude Racinet greift uns aber nach wie vor unter die Arme, er fordert uns nach wie vor heraus, er hilft uns, uns zu erheben. Wir waren vielleicht nur wenige, die zu seinen Lebzeiten zum Bewusstsein kamen, dass er uns durch seinen Beitrag weiterbrachte und erhöhte. Nicht seine hervorragende Methode und auch nicht die von ihm vermittelten Inhalte haben uns den Fortschritt ermöglicht, sondern die Größe seiner Prinzipien. Seine reiterlichen Prinzipien waren seine menschlichen Prinzipien. Deshalb wäre es ein Missverständnis der Lehre des Maître Racinet, praktizierte man eine Reiterei à la Racinet ohne auch im Menschlichen, ja auch in allen Beziehungen zur Welt und zum Leben sich an seinen Prinzipien zu orientieren. Unsere Arbeit geht weiter, er hat uns eine Verantwortung hinterlassen, und unsere Aufgabe besteht nicht nur darin, den Mann und sein Werk nicht zu vergessen, sondern seine Arbeit in seinem Geist weiterzuführen: kritisch, hinterfragend, offengeistig, flexibel, tolerant, hingebungsvoll, maßvoll und prinzipientreu zu sein, wie er. Racinet als der Vergangenheit angehörig zu sehen, wäre seinem Beitrag gegenüber ebenso unangebracht, wie daraus für oberflächliche Zwecke Teile zu entleihen oder ihn zu einer Autorität einer angeblich unbezweifelbaren Wahrheit zu erheben.

 

    Schon viele Jahre ist es her: die Serviererinnen in dem kleinen Restaurant in Oak Bay, Washington State, müssen sich wohl gefragt haben, was die beiden „eigenartigen Franzosen“ taten, die da nahtlos von Französisch, zu Englisch, zu Deutsch übergingen – ja, Jean-Claude konnte gut Deutsch! – , die von Pferden sprachen, von Politik, Musik, Kochkunst und Linguistik, die mal tiefernst sprachen und dann wiederum in homerisches Gelächter ausbrachen, die einen herzlichen Dialog führten und gleich darauf scharf miteinander zu argumentieren schienen, die harmonisch übereinstimmend über Europa, dann wieder uneinig über Amerika redeten, Erinnerungen (seine um so viel unfriedlicher als meine) an Afrika austauschten, um gleich darauf die Zukunft ihrer Kinder zu bedenken. Jean-Claude hatte eben eine seiner clinics beendet und ich war aus Kanada gekommen, um ihn zu überreden zu versuchen, seine Arbeit durch Übersetzungen auch in deutschsprachigen Ländern bekannt zu machen. Eine der Serviererinnen nahm sich schließlich den Mut und fragte nach. Und Jean-Claude, so erinnere ich mich, sagte mit einem Lächeln: „Wissen Sie, wir sind Pferdeleute, deshalb diskutieren wir heftig und viel. Aber das ist ja alles Theorie. Denn wir wissen beide, wie es sich anfühlt, wenn man ein wirklich gutes Pferd unter sich hat, und wir beide lieben das. Und wir beide kennen und lieben diese afrikanischen Nachthimmel in der Hitze. Missverstehen Sie also unser Verhalten nicht: wir sind beide mit unseren Körpern in derselben Welt. Hinter all dem Gerede sind wir vollkommen einer Meinung.“

 

    Jean-Claude Racinet: Er war ein Mann, nehmt alles nur in allem, ich werd’ nie wieder seinesgleichen sehn.
 

© Christian Kristen von Stetten
2009

ra cinetlast

©W. Rudolph

       



ZU EHREN VON JEAN-CLAUDE RACINET

Patrice Franchet d’Espèrey
Écuyer am Cadre Noir, Saumur

 

    Was wir alle von denen zu bewahren hoffen, die von uns gegangen sind, das ist das ihnen Eigentliche: ihre menschliche Zuneigungsfähigkeit, Wärme und Güte, ihr praktisches Wissen und ihre Einsichten, ihr schieres Können und Feingefühl. Wohl aber auch, bezogen auf die Schwierigkeiten, die wir selbst zu lösen haben, die Art und Weise, wie sie, die nun nicht mehr unter uns weilen, diese sahen, wie sie darüber dachten und nachdachten und wie sie sie lösten. Wenn wir also ein Weiterleben der von uns Geschiedenen ersehnen, so ist es immer ihr Geist, den wir bewahren wollen.

    Jean-Claude Racinet hat seinen Abschied von der Welt zu Pferd begonnen. Sein gesamtes Leben und sein Ende haben unter dem Zeichen der Verbindung mit dem Pferd gestanden. Er gehört der Linie der Reitmeister des Baucherismus an, jener Reitphilosophie, deren Essenz darin besteht, Schritt für Schritt über das doktringebundene Denken hinauszuwachsen und einen eigenen Methodenweg zu finden. Das ist Racinet gelungen. Aufbauend auf der osteopathischen Lehre von Dr. Giniaux hat er der Reiterwelt bekannt gemacht, mit welchen Mitteln die diversen Techniken der Hilfengebung der mise en main auf rationale Weise verwendet werden können, um auf alle Gelenke und alle körperlich-mechanischen Zusammenhänge des Pferde einzuwirken und damit jene Verspannungen zu vermindern, die dem optimalen Zusammenspiel in der Bewegung im Wege stehen.

    Racinet war der lebende Beweis dafür, dass der Baucherismus ein offenes Denksystem ist, zu dem jeder Meister des Reitens seinen ganz persönlichen Beitrag machen kann, innerhalb dessen jeder Reiter hohen Kalibers seine eigene Note der technischen Ausführung erfinden kann. All das, was dazu führt, dass sich das Pferd aufgrund der Handlungen des Reiters entspannt, ist im Rahmen des Baucherismus akzeptabel, denn der Baucherismus ist stets neu zu erfinden, ja, er existiert eigentlich eben dadurch, dass er immer neu geschaffen wird. Außergewöhnliche oder spektakuläre Bewegungen, die in ihrer Bildung und Entwicklung nicht auf der Erziehung des Pferdes beruhen, auf seiner Verfeinerung den Hilfen gegenüber, und deren Ausführung unabhängig von den Hilfen abläuft, interessieren den Baucheristen überhaupt nicht, denn ein solches Reiten wäre nichts anderes als ein mechanisiertes Handeln nach Schablonen. Mit einem Wort, der Baucherismus ist eine Denkweise, in der die Vielfalt des technischen Vorgehens denkbar, ja erlaubt ist, ein Humanismus, dem die persönliche Entwicklung des Reiters, das Wohlbefinden des Pferdes und dessen Bewahrung ein zentrales Anliegen ist.

    Jean-Claude Racinet war ein solcher Humanist, er hat die Prinzipien der französischen Reitweise bis zum letzten Atemzug verkörpert und verteidigt, und als solcher bleibt er unvergessen.

©Patrice Franchet d’Espèrey
©Übersetzung: Christian Kristen von Stetten
mit freundlicher Genehmigung des Autors

 



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